Probleme mit den Nameservern von NetworkSolutions

Es gibt ein Problem mit den Nameservern der Firma Networksolutions wodurch fremdregistrierte Domains die über diese Nameserver laufen eventuell kurzzeitig nicht erreichbar sind. Leider sind auch einige .at Domains davon betroffen. Wir sind bemüht den Fehler so rasch wie möglich zu beseitigen. Unsere eigenen DNS Dienste sind uneingeschränkt verfügbar. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Update: Mit Montag, 24. September, sind wieder alle Dienste voll erreichbar.

Störung in einem unserer Rechenzentren

19. Sept, 10:00 Uhr Störung Rechenzentrum 6 – Netzwerk/Router Probleme

Das Rechenzentrum 6 war auf Grund eines Ausfalls eines Core-Routers für kurze Zeit nur eingeschränkt erreichbar. Es mußte eine Hardware Komponente ausgewechselt werden. Einige Web-Präsenzen sind daher nur eingeschränkt erreichbar gewesen. Bitte entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten.

Massive Spam-Angriffe

graz4u verzeichnete in den vergangenen Tage einen Anstieg der Spam e-Mails um 60%. Darunter immer häufiger die Domains von Yahoo!, speziell yahoo.com.tw, yahoo.com.hk und yahoo.com.ar – diese Domains werden zur Zeit international nahezu komplett geblockt. Es werden in letzter Zeit imm öfter e-Mails verschickt die tubiose Aktien-Titel und andere Investment-Shares anpreisen und so an den Mann bringen sollen!

Wir haben natürlich unsere Filter entsprechend angepasst und filtern verstärkt alle e-Mails. Erst vor wenigen Tagen haben wir neue Hardware anschaffen müssen um dem starken e-Mail-Verkehr problemlos abwickeln zu können!

 

Siehe zu diesem Thema auch einen Artikel von heise.de: 

 

 

Mailserver ächzen unter Spam-Last

Unbekannte Botnetz-Betreiber bringen seit dem vergangenen Wochenende in regelrechten Angriffswellen den E-Mail-Verkehr zeitweise zum Erliegen. Etliche Provider müssen Hardware nachinstallieren, um der schlagartig zum Teil um 100 Prozent gestiegenen Last einigermaßen Herr werden zu können. Der Webhoster Manitu etwa hat die Mailfilter-Kapazität mehr als verdoppelt, um allein den Anstieg am Anfang dieser Woche in den Griff bekommen zu können. Ähnliches berichtet Sven Michels, Geschäftsführer der sectoor GmbH: "Die erwünschten E-Mails liegen derzeit auf manchen Systemen nur noch im Promillebereich.
 
Rund 98 Prozent aller Zustellversuche würden zwar schon wegen unbekannter Empfängeradressen abgebrochen. Die Spammer seien jedoch intelligenter geworden. So gebe es vermehrt E-Mails, deren Absenderadressen zu den Provider-Domains der missbrauchten Absender-Rechner passten oder offenbar gezielt aus Whois-Einträgen der Empfänger-Domains ermittelt worden seien, um den Filtern der Empfänger eine tatsächlich bekannte E-Mail-Adresse unterzujubeln. Es gebe zudem unangenehme Nachwirkungen, die lange nach dem Verebben einer Spamwelle anhielten. Einige Mailserver müssen offenbar Pausen einlegen, weil interne Abläufe nicht mehr funktionieren, und lassen dadurch wiederum die Mail-Warteschlangen und die Systemlast bei anderen Internet-Anwendern wachsen.
 
Unter der Last Spamflut ächzen auch die Systeme der Regierungsinstitutionen in Berlin. Wie der Spiegel in seiner kommenden Ausgabe berichtet, weist der aktuelle "Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland" des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) auf einen Spam-Anteil von 85 Prozent hin. Das habe "Arbeitszeitausfälle, Überlastung der technischen Komponenten und unnötige Kosten" zur Folge. Der Bericht bezieht sich auf das Bundeskanzleramt, den Bundestag, die Bundesministerien und andere Behörden, die im "Informationsverbund Berlin-Bonn" zusammengeschlossen sind.
 
Der Befund sei für das BSI durchaus heikel, schreibt das Magazin, weil das Amt für die Sicherheit des Behördennetzes und damit auch für die Spam-Abwehr zuständig ist. BSI-Präsident Udo Helmbrecht weist auf die Datenschutzproblematik. "Auch für Behörden gilt der Schutz der Privatsphäre und des Fernmeldegeheimnisses. Wir müssen aber in die E-Mails hineinschauen und brauchen deshalb das Einverständnis der Mitarbeiter." Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) habe bereits zugesagt, das BSI-Gesetz zu ändern und die Kompetenzen des Bundesamtes als präventiver IT-Sicherheitsbehörde zu stärken.
 
Die Inhalte der derzeitigen Spam-Flut sind sattsam bekannt: Im Log des iX-Spamfilters zeigen sich neben jeder Menge Pharma- und Penisverlängerungs-Spam vor allem E-Mails, die Aktienkurse beeinflussen sollen. (un/iX)
 
  
(C) heise.de, 25.05.2007 ( iX )