VDisk unter Oracle VirtualBox vergrößern

Wir haben eine uralte Win-XP Installation laufen für Testzwecke, die hat eine VDisk mit 10G.
Diese virtuelle Platte ist nun zu klein und soll auf 20GByte verdoppelt werden. An sich geht das recht leicht mit dem Befehl: modifyhd  (bzw in neueren Versionen mit dem universelleren Commando  „modifymedium“ )

 

Zuerst mal die UUID von der Disk holen:

>  cd  "C:\Users\<username>\VirtualBox VMs\Windows XP"

> "C:\Program Files\Oracle\VirtualBox\VBoxManage" list hdds
UUID: 78d5b2b4-be2f-49b2-8778-05f875595c8d
Parent UUID: base
State: created
Type: normal (base)
Location: C:\Users\<username>\VirtualBox VMs\Windows XP\Windows XP.vdi
Storage format: VDI
Capacity: 10240 MBytes
Encryption: disabled

 

Mit dem Versuch diese Disk von 10GByte auf 20GByte zu vergrößern, bekommt man folgenden Fehler:

> "C:\Program Files\Oracle\VirtualBox\VBoxManage" modifymedium 78d5b2b4-be2f-49b2-8778-05f875595c8d --resize 20480
0%...
Progress state: VBOX_E_NOT_SUPPORTED
VBoxManage.exe: error: Resize medium operation for this format is not implemented yet!

 

Das lässt sich lösen indem man einfach diese Disk zuerst clont, dann vergrößert und dann „normalisiert“:

> "C:\Program Files\Oracle\VirtualBox\VBoxManage" clonemedium disk 78d5b2b4-be2f-49b2-8778-05f875595c8d disk_new.vdi
0%...10%...20%...30%...40%...50%...60%...70%...80%...90%...100%
Clone medium created in format 'VDI'. UUID: 0b0ef445-786f-4824-987c-6ff8701d6be5

 

Nun die tatsächliche Vergrößerung der VDisk, der Parameter bei resize ist die neue Größe im MByte, also 20GByte in unserem Beispiel:

> "C:\Program Files\Oracle\VirtualBox\VBoxManage" modifymedium disk disk_new.vdi --resize 20480
0%...10%...20%...30%...40%...50%...60%...70%...80%...90%...100%

 

Nun haben wir schon die neue Disk „disk_new.vdi“, allerdings ist sich noch nicht voll „aufgeblasen“ auf die neue Größe von 20GByte.

> dir
Datenträger in Laufwerk C: ist System
Volumeseriennummer: CE8B-D156

Verzeichnis von C:\Users\<username>\VirtualBox VMs\Windows XP

09.04.2021 13:49 <DIR> .
09.04.2021 13:49 <DIR> ..
09.04.2021 13:50 10.225.713.152 disk_new.vdi       <-- neue Disk (20G, noch nicht "aufgeblasen")
09.04.2021 11:02 <DIR> Logs
08.04.2021 12:33 <DIR> Snapshots
09.04.2021 13:49 7.110 Windows XP.vbox
09.04.2021 13:34 7.110 Windows XP.vbox-prev
09.04.2021 13:45 10.739.515.392 Windows XP.vdi    <-- alte Disk (10G)

 

eventuell kann der folgende Schritt entfallen, ich hab es aber so versucht und hat gut funktioniert. Der Prozess hat hier recht lange gedauert, nach den ersten 10% ging es dann schneller:

"C:\Program Files\Oracle\VirtualBox\VBoxManage" clonemedium disk disk_new.vdi disk_20G.vdi --variant Fixed
0%...10%...20%...30%...40%...50%...60%...70%...80%...90%...100%
Clone medium created in format 'VDI'. UUID: 7f8db0cb-9e62-41b6-8236-c6a6ed1121b7

 

Nun muss man in der VirtuelBox Konfig der VM die neue 20G Disk statt der alten 10G auswählen.

 

In nächsten Schritt dann das Tool gparted herunterladen, das ISO als Boot-CD in der VM einbinden und das Filesystem der Disk vergrößern. Wenn alles erledigt ist und die CD wieder ejecten und die VM normal booten.
Das wirklich super Tool gibts hier:  https://gparted.org/

Nun startet grundsätzlich Windows wieder, meldet jedoch eventuell eine defekte Platte und will einen DiskCheck machen. Das passt gut.

Hier sieht man leider noch nicht die neue Größe angedruckt.

 

Die Überprüfung im Explorer zeigt aber dann doch gleich den Erfolg  🙂

 

Thunderbird Verbindungsprobleme

UPDATE / INFO:  Dieser Artikel trifft auf die graz4u eMail Server nicht mehr zu. Es sind keine Anpassungen notwendig!

 

Es gibt ein Problem mit SSL/TLS nach dem Update auf Thunderbird 78 und höher.

Das liegt an einigen Einstellungen die nun anders gesetzt sind. Diese Einstellungen sind „normal“ nicht zu sehen. Erst im „Erweiterten Konfigurations-Modus“ sind diese Details sichtbar, und können auch verändert werden.

Aber Vorsicht!
Wenn man in dem Modus etwas falsch macht, kann es zu ernsthaften Problemen kommen!
Wir übernehmen absolut keine Verantwortung bei falscher Handhabung.
Sie sind für alle Änderungen selbst verantwortlich.
Das ist lediglich eine Hilfestellung wie Sie vorgehen können.
Mit dieser Abfolge stellen Sie wieder das vorige Sicherheitsniveau her, dadurch ist auch wieder TLS1.0 erlaubt.
Fragen Sie ev bei Ihrem Administrator nach ob das in Ordnung ist.

 

Technischer Hintergrund:
Wenn ein Server nur TLS 1.0 unterstützt können die neuen Browser Firefox, Chrome & Edge; sowie auch Thunderbird bei eMail keine Verbindung mehr aufbauen. Das liegt daran, dass das Security-Setting angehoben wurde und TLS 1.0 nicht mehr unterstützt wird.
Zumindest im original Auslieferungszustand der jeweilgen Software.
Auf eigene Gefahr hin kann das aber wieder heruntergesetzt werden.
Weil:
TLS 1.0 gilt inzwischen als „nicht mehr sicher“. Damit ist die Stärke und Qualität der Verschlüsselung gemeint. Verschlüsselt ist die Verbindung aber dennoch. Kann aber von bösartigen Personen leichter geknackt werden.

Hier die Abfolge die gemacht werden kann:

  1. Einstellungen öffnen unter: Extras | Einstellungen.
    Dann unter „Allgemein“ ganz runter scrollen und „Konfiguration bearbeiten“ klicken
  2. Es wird nun eine Warnung angezeigt. Wenn Sie sich sicher sind und sich das zutrauen, klicken Sie auf „Ich bin mir der Gefahren bewusst!“
    ACHTUNG: wir übernehmen KEINE Haftung! Sie sind selbst verantwortlich für die Änderungen!
    Thunderbird, erweiterte Einstellungen. WARNUNG
  3. Geben Sie in der Suchzeile ein:  security.tls.version
    Sie sollten ca so eine Auflistung erhalten
    Thunderbird, erweiterte Einstellungen. SUCHE TLS
  4. Doppelklick auf die Zeile mit dem Key:  security.tls.version.min
    Eingabe im Dialog vom Wert:  1
    Bestätigen mit „OK“
    Thunderbird, erweiterte Einstellungen. TLS Version Min = 1
  5. Doppelklick auf die Zeile mit dem Key: security.tls.version.enable-deprecated
    Es springt der Wert dann um auf: true
  6. Fertig!

 

Es sollte sich nun Thunderbird wieder mit dem Mail-Server verbinden können.

Verwandter Artikel: Firefox Verbindungsprobleme

Windows 7 – das Ende naht!

Microsoft wird mit 14. Jänner 2020 den Support für Windows 7 komplett einstellen!

Damit gibt es auch keine Updates mehr für kritische Sicherheitslücken oder sonstige möglichen Probleme. Für Hacker also ein gefundenes Fressen nun auf Windows 7 Rechner los zu gehen.

Microsoft warnt und informiert seit Monaten zu dem Ende vom Support für Windows 7

Obwohl schon seit längerem bei jedem Login & Reboot Info-Dialoge angezeigt werden und zum Umstieg auf Windows 10 gedrängt wird, sind dem nur sehr wenige Firmen gefolgt. Ein Umstieg auf Windows 10 wird dringend angeraten.
Es wird Windows 7 zwar nicht funktionsuntüchig oder in der Verwendung beschnitten, aber es wird ab Mitte Jänner immer unsicherer damit noch zu arbeiten!

Hier der Link zu Microsoft mit der Ankündigung:

Windows 7 Support endet am 14. Jänner 2020 / windows 7 support will end on january 14 2020

 

Es gibt grundsätzlich drei Arten zu reagieren:

  • gar nichts tun und einfach abwarten, das Risiko in Kauf nehmen
  • auf Windows 10 umsteigen
  • auf Linux umsteigen

Wenn Informationen oder Hilfe brauchen für den Umstieg oder einen Test von einem Linux-Desktop, wir helfen gerne weiter! Schreiben Sie uns eine eMail!

Wartung und Upgrade an Server X3

Wir planen für die Zeit von Do, 31.5. bis So, 3.6. ein Upgrade der Hardware und SW-Upgrade einiger VMs.
Es ist daher mit einigen kurzen Unterbrechungen einzelner Dienste zu rechnen.

Davon betroffen sein wird:

  • mail01  (Haupt-eMail-Server;  Senden & Empfangen;  hier wird die Downtime in den Nachtstunden bemerkbar sein)
  • Kunden VMs  (jeweils kurze Downtime während den Updates / Reboots)
  • NS3  (kurze Downtime, NS1 und NS2 sind normal Online; es sind keine DNS-Probleme zu erwarten)
  • dm (DomainManager wird kurz Offline sein, zu dieser Zeit können keine Veränderungen am Web-Konfigurationen gemacht werden)

Sämtliche Wartungsarbeiten sind jeweils immer erst ab ca 20Uhr geplant.
Zu den regulären Standard-Business Zeiten sind immer alle Dienste verfügbar.

unvorhergesehene Wartung des mail01

Aufgrund eines noch nicht näher bekannten Fehlers müssen wir den Mail-Server mail01 gerade kurzfristig warten!

Der Ausfall wird vermutlich leider rund 1 Stunde dauern.
Wir bemühen uns die Downtime so kurz wie möglich zu halten.

Wir bitten um Verständnis.

[UPDATE: 23.05.2018 16:41]
Die Wartung wurde beendet, Reparaturen durchgeführt, das System ist wieder normal verfügbar.

[UPDATE: 24.05.2018 11:41]
Im Rechenzentrum ist es zu einem Stromausfall gekommen. Ursache für den Ausfall war eine starke Spannungsabsenkung im örtlichen Stromnetz. Warum es trotz USV-Absicherung zu Ausfällen gekommen ist, wird noch geprüft. Aktuell hat die Wiederherstellung des gesicherten Betriebs oberste Priorität.

Wartung an Server X4n

Wir planen eine ausführliche Wartung des Servers ab:

Samstag, 3.3.2018, 19 Uhr

Die Downtime wird mehrere Stunden betragen.

Davon betroffene Service sind:

  • web08
  • Zimbra Mail-Server-WE, senden und empfangen von eMails ist in dieser Zeit nicht möglich. Eingehende eMails werden zwischengespeichert und gehen nicht verloren!
  • owncloud Server

Wir bitten den geplanten Ausfall zu entschuldigen.

UPDATE:

  • 4.3. 09:00: die Wartung dauert noch an. Sollte bis ca 15 Uhr abgeschlossen sein.

Wartung an Server X3

Wir planen eine ausführliche Wartung des Servers ab:

Samstag, 3.3.2018, 21 Uhr

Die Downtime wird mehrere Stunden betragen.

Davon betroffene Service sind:

  • domainmanager, während dieser Zeit sind keine Änderungen an Domains möglich
  • Mail-Server, senden und empfangen von eMails ist in dieser Zeit nicht möglich. Eingehende eMails werden zwischengespeichert und gehen nicht verloren!

Wir bitten den geplanten Ausfall zu entschuldigen.

UPDATE:

  • 4.3. 09:00: die Wartung dauert noch an. Sollte bis ca 11 Uhr abgeschlossen sein.
  • 4.3. 09:45: die Wartung wurde beendet. Der Server ist wieder mit allen Diensten verfügbar!
    Die zwischengespeicherten eMails werden gerade langsam in die Postfächer zugestellt.
    In einigen Minuten sollte siche wieder alles normalisieren. Danke für Ihr Verständnis.

Infizierter CCleaner

Hacker haben es geschafft bei Piriform eine Version von CCleaner mit Malware zu infizieren!

Es wurden rund 2,3 Millionen Downloads mit der Malware ausgeliefert und User haben diese schädliche Version von CCleaner installiert. Es war offenabr nur der Zeitraum zwischen 15.8. und 12.9. betroffen, somit also die Version 5.33

Es wird seit kurzem die bereinigte Version 5.34 angeboten – dort ist die Malware nicht mehr enthalten und die Software wieder sauber. Es wird DRINGEND empfohlen auf eine aktuelle Version upzugraden.