Exchange Mails kommen verzögert an

Problem:

Plötzlich kommt die Meldung von Usern eines Exchange Servers 2010, dass Mails „manchmal“ Stunden zu spät zugestellt werden – es findet sich kein Hinweis auf den Grund, bis auf den einen dass im Header einer solchen zu spät zugestellten Mail gezeigt werden kann, dass dies Nachricht mehr als 12h auf unserem externen Mailserver mailex01 „liegen geblieben“ ist – ein Blick in unsere Mailqueue zeigt aber keine weiteren Mails die zugestellt werden sollen, Testmails gehen auch sofort durch…

Erst nach einem Tag zeigt sich dann folgendes Bild in der Queue unseres Mailservers Mailex01:

mailq -Queue ID- --Size-- ----Arrival Time---- -Sender/Recipient------- A4CC5A414D 19554 Thu Sep 13 22:03:46 mailrobot@xing.com (host mail.xxxxxxx.at[80.123.180.174]
 said: 452 4.3.1 Insufficient system resources (in reply to MAIL FROM command)) harald.xxxxx@xxxxxxx.at

Lösung:

Der Grund ist, dass am ExchangeServer auf C: nur noch 5GB frei waren und das laut Einstellung für Exchange zuwenig ist um noch Mails zu zustellen (!!!)
Einige Mails sind dann immer wieder durchgekommen, weil sich die Größe des freien Speicherplatzes am Server durch verschiedene Prozesse wie Sicherung und Temp-Files immer wieder geringfügig geändert hatte…

Lösungen findet man hier, hier und hier.

Unsere Lösung beim Kunden: Auf D:\ sind über 200GB frei, daher wird die „Queue“ einfach hierhin verlegt…

Datei: „C:\Program Files\Microsoft\Exchange Server\V14\Bin\EdgeTransport.exe.config“ als Administrator editieren, „QueueDatabasePath“ und „QueueDatabaseLoggingPath“ von einem Pfad auf C:\ auf einen Pfad auf D:\ ändern.

<add key=“QueueDatabasePath“
           value=“C:\Program Files\Microsoft\Exchange Server\V14\TransportRoles\data\Queue“ />
<add key=“QueueDatabaseLoggingPath“
           value=“C:\Program Files\Microsoft\Exchange Server\V14\TransportRoles\data\Queue“ />

ändern auf:

<add key=“QueueDatabasePath“ value=“D:\Exchange\Queue“ />
<add key=“QueueDatabaseLoggingPath“ value=“D:\Exchange\Queue“ />

Danach muss nur noch der Exchange Transportdienst durchgestartet werden.

Tags: „Exchange 2007“, „Exchange 2010“, „Exchange nimmt keine Mails mehr an“, „452 4.3.1 Insufficient system resources“

Microsoft Access funktioniert nicht merh

Access Meldung „Datei nicht gefunden“

Drei verschiedene Probleme haben mich bei Access-Programmen in den letzten Jahren immer wieder in unangenehme Situationen geführt:

„Datei nicht gefunden“

Aus heiterem Himmel kommt beim Start einer Access-Datei die Meldung „Datei nicht gefunden“ – dies passiert ab und zu während des Programmierens.

In meinem Fall war durch Programmänderung eine Backend-Datei (das Programm) auf 24MB angewachsen, obwohl die Datei eigentlich nur ca. 11MB haben sollte – ein Standardvorgang (Extras, Datenbank-Dienstprogramme, Datenbank komprimieren und reparieren) – dies hat wohl an die 10 Mal an einem Tag funktioniert, dann kam aber plötzlich die Meldung „Datei nicht gefunden“ – dabei kann anscheinend durch nichts herausgefunden werden, um welche Datei es sich handelt, bzw. um welchen Programmteil, Modul, Formular oder Tabellenverknüpfung, denn die Acess-Datei selbst startet ja und es sind eigentlich keine weiteren Dateinen notwendig – grundsätzlich handelt es sich wahrscheinlich um eine Verknüpfung zu einer DLL – einem Verweiß wie es in Access-Sprache heißt – aber es kann nicht herausgefunden werden welche das sein sollt und man kann auch nicht mehr mit der Datei weiter arbeiten – Die Datei ist somit eigentlich unbrauchbar.

„Absturz kurz nach dem Öffnen“ (2003)

Ähnliche Situation wie oben beschrieben, allerdings kommt keine Fehlermeldung aber Access stürzt kurz nach dem Aufruf ab – dies betrifft dann nur diese eine Datei, andere Dateien lassen sich ganz normal bearbeiten.

„Access bleibt hängen“ (2010)

Beim Klick auf ein bestimmtes Formular bleibt Access einfach stehen, evtl. steht in der Taskleiste „Berechnung läuft“, aber die Daten erscheinen nicht. Klickt man dann wo anders hin, kommt ein Dialog dass Access nicht mehr reagiert. (also eigentlich ähnlich wie „Absturz nach dem Öffnen“ aber doch etwas anderes Verhalten…) – wichitg vielleicht noch, dass es sich nich um eine Riesen Datenmenge handelt, sondern ein Formular welches früher innerhalb einer Sekunde offen und bearbeitbar war.

„Access APPCRASH“ (2010)

Beim Versuch eine Access-Datenbank zu öffnen kommt eine Fehlermeldung „Microsoft Access funktioniert nicht mehr“ und in den Details der Hinweise „APPCRASH“ (dazu gibt es auch einen eigenen Artikel)

Microsoft Access funktioniert nicht merh

Gleichzeitig findet man im Taskmanager (Ereignisanzeige, Ereignisprotokolle anzeigen)

Name der fehlerhaften Anwendung: MSACCESS.EXE, Version: 14.0.6024.1000, Zeitstempel: 0x4d83e4fc
Name des fehlerhaften Moduls: VBE7.DLL, Version: 7.0.16.19, Zeitstempel: 0x4d430aec
Ausnahmecode: 0xc0000005
Fehleroffset: 0x00023081
ID des fehlerhaften Prozesses: 0x22f0
Startzeit der fehlerhaften Anwendung: 0x01cf4e6bb3f096ac
Pfad der fehlerhaften Anwendung: C:Program Files (x86)Microsoft OfficeOffice14MSACCESS.EXE
Pfad des fehlerhaften Moduls: C:PROGRA~2COMMON~1MICROS~1VBAVBA7VBE7.DLL
Berichtskennung: f30a7ccc-ba5e-11e3-9e54-78e3b51c15e2

Lösung:

Eine Lösung die ich in den ersten drei Fällen früher schon angewendet habe, wäre eine neue leere Datenbank zu beginnen und dort alle Daten/Module/… aus der korrupten Datenbank zu importieren.

Diese Lösung ist aber ein wenig unbefriedigend, weil alle Einstellungen/Verweise/Optionen auch wieder nachgeführt werden müssen.

Ich habe aber in der Zwischenzeit eine weitaus einfacher Lösung gefunden: Access mit dem Parameter /decompile starten und die betreffende Datei einfach nur öffnen!

Access 2003
„C:ProgrammeMicrosoft OfficeOFFICE11MSACCESS.EXE“ /decompile
danach einfach über „Datei öffnen“ die korrupte Datei öffnen
oder:
„C:ProgrammeMicrosoft OfficeOFFICE11MSACCESS.EXE“ /decompile Pfad/und/Name/der/datei.mdb

Access 2010  (Access 2007)
„C:Program Files (x86)Microsoft OfficeOffice14MSACCESS.EXE“ /decompile
danach einfach über „Datei öffnen“ die korrupte Datei öffnen
oder:
„C:Program Files (x86)Microsoft OfficeOffice14MSACCESS.EXE“ /decompile Pfad/und/Name/der/datei.mdb

Diese einfache Lösung hat in allen Fällen sofort zum Erfolg geführt!

 

Tags: „Microsoft Access“, „Access 2003“, „Access 2007“, „Access 2010“, „Access APPCRASH“, „Microsoft Access funktioniert nicht mehr“

 

profile_temp02

User bekommen nur temporäres Benutzerprofil

Nach einem Serverabsturz (Windows 2008 R2 Terminal Server, Roaming Profile) können sich einzelne User nicht mehr normal einloggen. Sie bekommen folgende Meldung:

Das lokale Benutzerprofil wurde nicht gefunden. Sie werden mit einem temporären Benutzerprofil angemeldet. Änderungen, die Sie am Benutzerprofil vornehmen, gehen bei der Abmeldung verloren.

Korrespondierend findet man in der Ereignisanzeige auch den Eintrag:

Protokollname: Application
Quelle:        Microsoft-Windows-User Profiles Service
Ereignis-ID:   1511
Aufgabenkategorie:Keine
Ebene:         Fehler
Beschreibung: Das lokale Benutzerprofil wurde nicht gefunden. Sie werden mit einem temporären Benutzerprofil angemeldet. Änderungen, die Sie am Benutzerprofil vornehmen, gehen bei der Abmeldung verloren.

Die User können sich zwar einloggen, erhalten dann aber entsprechend ein leeres neues Profil, welches tatsächlich auch nicht auf deen Server zurückgespeichert wird.
Weiters wird auch kein Unterverzeichnis C:\users\<username> erstellt.

Mehrfaches ein- und ausloggen hilft genausowenig wie das durchstarten des Servers.

Variation: Ebenfalls nach einem Absturz auf einem Windows 2008 R2 Application Server kommt beim Versuch sich als Domainadminstator mit lokalem Profil einzuloggen die Meldung:

profile_temp02
C:\Windows\system32\config\systemprofile\Desktop bezieht sich auf einen Pfad, der nicht verfügbar ist.

Mit diesem Desktop kann man danach nicht sinnvoll arbeiten – jeder Versuch den Explorer zu öffnen oder ähnliches bringt wieder die selbe Meldung.
Diese Meldung sieht man allerdings nur am Bildschirm. In der Ereignisanzeige steht zur selben Zeil etwas ganz anderes:

Protokollname: Application
Quelle:        Microsoft-Windows-User Profiles Service
Ereignis-ID:   1505
Aufgabenkategorie:Keine
Ebene:         Fehler
Beschreibung: Das Profil konnte nicht erfolgreich geladen werden, aber Sie wurden mit dem standardmäßigen Profil für das System angemeldet.
Details – Zugriff verweigert

 

Lösung: (für beide Fälle)

Ausführen: regedit (als Administrator)

zu folgendem Pfad navigieren: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\ProfileList
 alle Einträge mit S-xxxx.bak löschen.

(alle User, die eine .bak-Zeile haben sind betroffen

Danach können sich die User sofort wieder normal einloggen – die Profile werden wieder vom Server geholt.

profile_temp01

Siehe auch:  http://support.microsoft.com/kb/947242/de

Tags: Terminalserver, Citrix, Profil, Roaming Profile, „Der Pfad ist nicht verfügbar Desktop“

Microsoft ActiveSync oder kurz ActiveSync

Ist ein Protokoll von Microsoft, das für die Kommunikation zwischen Exchange und mobilen Endgeräten entwickelt wurde.

Es synchronisiert eMails, Kontakte, Kalendereinträge, Aufgaben und Notizen von einem Nachrichten-Server mit einem Client. Darüber hinaus können auch einfache Device-Policies und Geräteeigenschaften gesteuert werden.

Verbesserte Such-Möglichkeiten und DirectPush gehören ebenso zum Funktionsumfang.

Ein nicht unerhebliches Feature ist die Möglichkeit, Geräte via Remote-Wipe zu löschen. Das kann eventuell bei Verlust oder Diebstahl notwendig sein.

Excel VBA TextExport: Problme beim Datumsformat

Problem: Eine Excel Tabelle in der unter anderem auch Spalten mit Datumsfeldern vorkommen soll in ein Texfile exportiert werden – im Textfile wird das Datum aber in einem falschen Format angezeigt (Englisch)

Datum in Excel: (Datumsformat: deutsch, standard)

Nach dem Export in eine Textdatei über das Menü, oder auch über folgende VBA-Funktion erhalten wir in der Textdate ein falsches Datumsformat

ActiveWorkbook.SaveAs Filename:=strSaveAsText, FileFormat:=xlUnicodeText, CreateBackup:=False

8/31/2011    LV    1000    9/04/2011    4    EUR    INTERN
8/31/2011    LV    1000    9/06/2011    4    EUR    INTERN

Dieses Datumsformat wird dann aber von dem Programm welches die Daten wieder importiert nicht verstanden – daher wäre eine deutsche Formatierung des Datums beim speichern erwünscht.

Lösung: über den Parameter „Locale=true“ wird erreicht, dass Excel die Datumseinstellung des aktuellen Desktops (Systemsteuerung) verwendet

ActiveWorkbook.SaveAs Filename:=strSaveAsText, FileFormat:=xlUnicodeText, CreateBackup:=False, Local:=True

31.08.2011    LV    1000    04.09.2011    4    EUR    INTERN
31.08.2011    LV    1000    06.09.2011    4    EUR    INTERN

Anmerkung: Grundsätzlich ist diese Lösung nicht ganz zufriedenstellend, denn wenn der User beim Exportieren eine andere Systemeinstellung für die Sprache wählt, wird sich das Ausgabeformat des Textes wieder ändern und es wird wohl beim Import in das Folgeprogramm zu einem Fehler kommen. Daher wäre es wünschenswert, wenn nicht nur „Local=True“ gesetzt werden kann, sondern gleich ein fixes Format für den Output gewählt werden kann.
Es gibt tatsächlich auch den Paramter „TextCodepage“ über den die Ausgabesprache fix festgelegt werden könnte, dieser Parameter wird jedoch im speziellen in Excel ignoriert.
Will man dieses Problem professionell lösen, so müsste man den Export mit einem weiteren VBA-Programm entweder mittels format() beeinflussen und z.B. Zeilen- und Spaltenweise exportieren, oder evtl. das ganze Workbook vor dem Export per VBA im richtigen Format in eine neue Seite einfügen und dabei das Datum in einen Text umwandeln – dach wird der Export auch ganz ohne Parameter immer richtig gelingen!

Betrifft: Excel 2000, Excel 2003, Excel 2007, Excel 2010

Access Recordsource nach 256 Zeichen abgeschnitten

Betrifft: Microsoft Access XP, 2000, 2003 (noch nicht getestet mit 2007, 2010)

Problem: Sie wollen die Recordsource einer Form als String auslesen, diese wird jedoch nach 256 Zeichen abgeschnitten.

strSQL = Me.Recordsource
debug.print Len(strSQL)
256

Der Grund für das Problem könnte folgender sein: Sie haben die Datenquelle der Form mit Me.Recordset oder Me.RecodesetClone gesetzt – dabei wird anscheinend der Recordset-String nicht sauber gesetzt.

Set rs = CurrentDb.OpenRecordset(strSQLStart & strSQL & strGroup & strOrder, dbOpenDynaset)
Set Me.Recordset = rs

Obwohl diese Abfrage an sich auch bei langen Strings perfekt funktioniert wird eben nur die Eigenschaft Me.Recordsource nicht richtig gesetzt.
Soll später etwa in einem anderen Formular oder Bericht aber genau dieser String ausgelesen werden kommt es zu einem Problem.

Als Lösung können können Sie folgende Änderung vornehmen:

Me.Recordsource = strSQLStart & strSQL & strGroup & strOrder

Danach kann der Recordset auch wieder in größerer Länge als 256 Zeichen ausgelesen werden.
Sofern es den restlichen Programmverlauf nicht stört, kann man dann auf „set rs“ komplett verzichten!

Phishing Paylife

Phishing, SCAM – „Ihre PayLife Karte ist aus Sicherheitsgründen begrenzt.“

Wieder mal eine Anfrage die sich als Phishing bzw. als SCAM entpuppt – diesmal ganz mit Österreich-Bezug und schon relativ wenigen Rechtschreib- und Grammatikfehlern…

Folgende Meldung erreicht uns und unsere Kunden wieder seit einigen Tagen:

 Betreff: Wichtig: Ihr PayLife Karte ist aus Sicherheitsgründen begrenzt.  Von: PayLife Bank GmbH Entsperren Karte aufsperren@paylife.kreditkarte.at    Sehr geehrte Mitglieder PayLife Bank,  Ihre PayLife Karte ist aus Sicherheitsgründen begrenzt.  Wir glauben, dass jemand sich mit Ihrer Karte für betrügerische Nutzung.    Um Beschränkung zu entfernen und zu sichern Ihre Karte laden Sie   bitte das beigefügte Formular aus und folgen Sie den Schritten. 
 Wenn Sie nicht abgeschlossen haben alle Schritte Ihrer Karte endgültig gesperrt werden.   Wir bedauern die Unannehmlichkeiten,   PayLife Bank GmbH  Postfach 574, 1011 Wien 

Die Schreibweise und Rechtschreibung sollte den Leser an sich schon etwas fraglich stimmen – kann eine Bank so schlecht schreiben? Natürlich nicht – es handelt sich hier um einen dreisten Phishingversuch!
Allerdings gibt es trotzdem immer wieder User die darauf hereinfallen und genau die Angst bekommen, die das Mail erzeugen soll und tatsächlich versuchen ihre Karte zu entsperren.

Danach kommt dann als Oberdreistigkeit auch noch folgendes HTML-Formular:

Phishing Paylife

Im Screenshot ist schon zu sehen, dass in unserem Beispiel das Mailprogramm bereits vor einem Phishingversuch warnt – was in diesem Fall absolut ernst zu nehmen ist. Die Eingabe der Codes und Passwörter öffnet dem Angreifer natürlich erst recht die Tür – trotzdem gibt es anscheinend immer wieder Fälle in denen User einfach Ihre Daten eingeben un diese einfach absenden.

Neben „Phishing“ gibt es eine weitere verwandte Bezeichnung für diese Mails: Sie verunsichern die meisten Empfänger und werden daher „SCAM“ (eine Kombination aus „scare“ (sich fürchten) und „SPAM“) benannt.

Der vermeintliche Absender weiß höchstwahrscheinlich gar nichts von diesem Mail und würde ein solche Mail auch nie versenden – loggen Sie sich in einem solchen Fall immer ganz ohne Link auf der Homepage des „echten“ Betreibers ein und schauen Sie, ob dort auch wirklich eine gleichlautende Meldung steht. Beim Login ist zusätzlich darauf zu achten, dass in der Browser-URL HTTPS zu finden ist und auch das Schlüssel-Symbol für eine gesicherte Verbindung aufscheint.

Bitte ignorieren Sie solche Anfragen genauso wie sie auch jede Viagra-SPAM-Mail ignorieren würden – leider rutschen solche Mails am Beginn durch die meisten Spamfilter, weil sie nicht in so großen Massen auftreten wie Spams und auch nicht eindeutig als SPAM zu klassifizieren sind.
Im besten Fall leiten Sie solche Mails an die „Abuse“-Adresse der jeweiligen Bank weiter – also z.B. abuse@paylife.at – das zeigt den zuständigen Administratoren möglicherweise dass es wieder eine neue noch nicht bekannte Welle von Phishing-Versuchen bzw. SCAM gibt, und diese können auf ihrer Homepage reagieren…

citrix_serveredition_01

Citrix Fehlermeldung Lizenzabruffehler (500) nach Neuinstallation

Nach der Neuinstallation eines Citrix-Servers 4.5 unter Server 2003 kommt es beim Versuch sich als User einzuloggen zu folgender Fehlermeldung:

Lizenzabruffehler (500) Es konnte keine Lizenz vom Server (xxx) abgerufen werden

 

Weiters kommt in einer zweiten Messagebox die Meldung:

 

Anmeldung
Sie müssen über die Zugriffsberechtigung für Terminalserverbenutzer auf dem Computer
verfügen, um sich remote anmelden zu können. Standardmäßig verfügen Mitglieder der
Gruppe „Remotedesktopbenutzer" über diese Berechtigung.
Wenn Sie kein Mitglied der Gruppe „Remotedesktopbenutzer" oder einer anderen Gruppe,
die über diese Berechtigung verfügt, sind bzw. wenn die Gruppe „Remotedesktopbenutzer"
nicht über diese Berechtigung verfügt, muss Ihnen die entsprechende Berechtigung
manuell zugewiesen werden.

Allerdings wurde zuvor schon sichergestellt, dass alle Benutzer der Domain der Gruppe „Remotedesktopbenutzer“ angehören und auch die Administratoren der Domain entsprechend in diese Gruppe eingetragen.

Die selbe Frage ohne konkrete Lösungen findet man auch etwa hier:

http://www.circleofexpertise.com/forum/12-xenapp–citrix-presentation-server/43706-lizenzabruffehler-500.html
http://www.circleofexpertise.com/forum/12-xenapp–citrix-presentation-server/42556-lizenzabruffehler-500-nach-evaluierungslizenz.html

Lösung:

Es liegt möglicherweise an der Serveredition. In unserem Fall wurde bei der Installation irrtümlich die „Enterprise Edition“ gewählt, die aber nicht lizenziert ist.
In den in den Links beschriebenen Fällen ist das selbe passiert, weil z.B. zuzvor die Evaluierungslizenz und somit ebenfalls „Enterprise Edition“ eingestellt war – nach der Umstellung auf die Normallizenz „Advanced Edition“ wurde nich auf diese Version umgestellt. (Wie auch – die Fehlermeldung ist diesbezüglich üpberhaupt nicht eindeutig…)

Umstellung der Edition: Betroffenen Server in der Delivery Console auswählen, rechte Maus, „alle Aufgaben“, „Serveredition einstellen“

citrix_serveredition_01

hier wird dann die ensprechende Version gewählt und der Server rebootet. Danach funktioniert das Login ohne die oben genannten Fehlermeldungen.

citrix_serveredition_02

Tags: „citrix edition ändern“

ShowKeyMgr

Drucker einer fremden Domain verbinden

Frage:

Ich haben einen Rechner der in einem Netzwerk mit einer Domain steht, selbst aber nicht in dieser Domain eingeloggt ist. Verbinde ich nun Laufwerke oder Drucker aus dieser Domain so funktioniert das zwar super, allerdings werden die Passwörter von Zeit zu Zeit anscheinend „vergessen“ – bei den Druckern wirkt sich das so aus, dass diese bei einem Rechnerneustart plötzlich „offline“ sind und ich keinen Weg finde sie wieder auf „online“ zu stellen (Windows 7) – weiters gibt es keinen Dialog, der User und Passwort abfragen würde.

Antwort:

Beim „vergessen“ der Passwörter kann es auch sein dass sich die Passwörter geändert hätten, aber wir haben auch schon beobachtet, dass es nach ein paar Logins einfach nicht mehr geht und der User nicht erneut nach LoginDaten gefragt wird.
Es gibt aber ein einfaches Programm als Windows Bordmittel mit dem man die User und Passwörter zu entfernten Rechnern verwalten kann – dabei ist nur der Rechnername und das Passwort notwendig, der Drucker oder auch die Dateifreigabe verwendet diese Daten dann selbständig.
Aufruf unter „Ausführen“ oder in der Commandline:

rundll32.exe keymgr.dll,KRShowKeyMgr

Der Dialog ist selbserklärend und hier können auch alte nicht mehr benötigte User/Passwort-Kombis rausgeworfen werden.

Unter Windows XP und Server 2003 können nur normale User verwaltet werden, ab Vista, Windows 7, Server 2008 können auch User für Internetseiten an dieser Stelle verwaltet werden und zusätzlich können die Daten für den Transfer auf einen weiteren Rechner auch gesichert und wieder hergestellt werden!

ShowKeyMgr

Weitere Tags: „Netzlaufwerk verbinden“, „remove saved Passwords“, „gespeicherte Passwörter entfernen“, „gespeicherte Passwörter löschen“

Wordpress Auto Install

WordPress AutoUpdate „die Installation ging schief“ mit FTP-User

Frage eines Kunden: Ich wollte meine WordPress Installation mit dem Button ‚Autoupdate‘ auf den neuesten Stand bringen, es wird jedoch im nächsten Dialog nach einem FTP/SFTP-User gefragt.
Gebe ich meine Zugangsdaten an dieser Stelle ein, kommt im nächsten Schritt folgende Fehlermeldung:

WordPress Verzeichnis kann nicht gefunden werden.
Die Installation ging schief

Es gibt keine weiteren Hinweise was genau schief gegangen ist oder wie es zu beheben sei – auch im Error-Log des Webservers kommt keine weitere Fehlermeldung.

Lösung: (möglicherweise graz4u-spezivisch)
Schon die Frage nach der Authentifizierung ist laut WordPress nicht so vorgesehen – wenn diese Meldung erscheint, weist dass auf eine falsche Berechtigung im Verzeichnissystem hin.
Die Vorgabe von WordPress (zumindest für Autoupdate) ist, dass alle Dateien dem selben User gehören, der auch den Webserver ausführt. (im Fall von graz4u.at immer wwrun)

Und tatsächlich war es in diesem Fall so, dass ein longlisting der betroffenen Installation ca. so ausgesehen hat:

 ls -l

-rw-rw---- 1 user-01 gruppe-01·· 236 May 27 15:31 .htaccess
drwxr-s--- 2 user-01 gruppe-01· 4096 May 24 12:03 daten
-rw-r--r-- 1 user-01 gruppe-01·· 397 May 27 14:55 index.php
-rw-r--r-- 1 user-01 gruppe-01 15606 May 27 14:55 license.txt
-rw-r--r-- 1 user-01 gruppe-01 10260 May 27 14:55 liesmich.html
-rw-r--r-- 1 user-01 gruppe-01· 9202 May 27 14:55 readme.html
-rw-r--r-- 1 user-01 gruppe-01· 4337 May 27 14:55 wp-activate.php
drwxrws--- 9 user-01 gruppe-01· 4096 Apr 27 11:38 wp-admi

Die Ausführung von WordPress ist daurch nicht gestört, aber das Autoupdate-Scripot versagt an dieser Stelle…

Folgende Befehle durch den Admin setzten zuerst den User wie von WordPress gewünscht auf den des Webservers und geben der Gruppe auch noch die Schreibrechte, so dass der User „user-01“ auch weiterhin Dateien mittels ftp oder ssh editieren kann. (sofern dies überhaupt benötigt wird)

 chown -R wwwrun:gruppe-01 * 
chmod -R g+w *

ls -l

-rw-rw---- 1 wwwrun gruppe-01·· 236 May 27 15:31 .htaccess
drwxrws--- 2 wwwrun gruppe-01· 4096 May 24 12:03 daten
-rw-rw-r-- 1 wwwrun gruppe-01·· 397 May 27 14:55 index.php
-rw-rw-r-- 1 wwwrun gruppe-01 15606 May 27 14:55 license.txt
-rw-rw-r-- 1 wwwrun gruppe-01 10260 May 27 14:55 liesmich.html
-rw-rw-r-- 1 wwwrun gruppe-01· 9202 May 27 14:55 readme.html
-rw-rw-r-- 1 wwwrun gruppe-01· 4337 May 27 14:55 wp-activate.php
drwxrws--- 9 wwwrun gruppe-01· 4096 Apr 27 11:38 wp-admi

Danach klappt dann auch das Update gleich beim ersten Klick:

Wordpress Auto Install